Homfeldt: Zukünftig noch enger am Bürger sein
Gemischte Gefühle hat CDU-Fraktionsvorsitzender Axel Homfeldt nach der Wahl. „Ich freue mich natürlich über mein sehr gutes persönliches Ergebnis mit mehr als doppelt so vielen Stimmen wie beim letzten Mal. Aber es überwiegt bei mir die Traurigkeit über den Verlust der Gestaltungsmehrheit“, so der Ratsherr in einer Pressemitteilung.
Der Auftrag an die CDU heißt jetzt Opposition. „Es wird nicht leicht werden, eine stabile, linke Mehrheit im Stadtrat zusammenzubekommen. Ich persönlich werde meinem Parteivorstand empfehlen, die Oppositionsrolle auf jeden Fall anzunehmen“, so Homfeldt.
Gründe für die Wahlniederlage sucht der Fraktionssprecher nicht nur im Bundestrend, der im Augenblick ungünstig für seine Partei ist. „Natürlich hat uns das aus meiner Sicht desaströse Auftreten der Bundesregierung in diesem Jahr überhaupt nicht geholfen. Wir liegen mit dem Schortenser Negativergebnis im Landestrend der CDU, also kann es vor Ort nicht so viele Gründe für einen Wechsel der Mehrheit gegeben haben.
Aber wir müssen auch vor unserer eigenen Tür kehren“, sagt Homfeldt. Unter anderem sei es ein Fehler gewesen, in viele Themen der Stadt viel zu tief einzusteigen.
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