CDU prüft Bürger-Windpark
Mit Strom aus Wind lasse sich Geld verdienen und werde auch aktiv die Energiewende unterstützt.
Die CDU-Fraktionsspitze (von links) Thomas Eggers, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens will auf Windkraft setzen, damit Schortens einerseits Geld verdient und andererseits sich aktiv an der Energiewende beteiligt.
Zwei Fliegen mit einer Klappe könnte man schlagen: Etwas für die Energiewende und etwas für die Steuerkraft. Die CDU-Stadtratsfraktion hat gestern vorgeschlagen, dass die Stadt prüfen lassen solle, wo es auf Schortenser Boden noch Potenzialflächen für einen Windpark, der teilweise auch als Bürgerwindpark laufen könnte, gibt.
„Wir wissen, dass das ein heißes Eisen ist“, sagte stellvertretender Fraktionsvorsitzender Wolfgang Ottens, aber wer die Energiewende wolle, der könne nicht sagen, aber „bloß nicht vor meiner Haustür“.
Die Stadt müsse die Chance nutzen, pflichtete Fraktionssprecher Axel Homfeldt bei. Die CDU wolle dieses Thema massiv vorantreiben und verschiedene Möglichkeiten prüfen lassen. Um welchen Bereich oder welches Gebiet es sich handeln könne, das wurde nicht gesagt.
Die CDU-Vertreter Ottens, Homfeldt und auch Thomas Eggers halten es auch für wichtig, dass weitere Baugebiete in Schortens erschlossen werden. Auch hierbei müsse da Thema „Energie“ beachtet werden. Die Christdemokraten halten es aber für falsch, den Bauwilligen Vorschriften zu machen. Möglichkeiten für dezentrale Versorgung und Ideen von Blockkraftheizwerken sollten unbedingt in mögliche Muster-Baugebiete einfließen.
Der Tenor der CDU: die Menschen überzeugen, aber keine Energieversorgungsart im B-Plan festschreiben. „Wir brauchen dringend Bauplätze“, sagte Homfeldt, der von 50 Anfragen zu berichten wusste. Die dritte Erweiterung der Brauerwiesen bediene knapp die Hälfte.
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