Engagierte Menschen für Schortens
mit der CDU die Zukunft unserer Stadt gestalten
Kernziel christdemokratischer Kommunalpolitik ist ein lebens-, und liebenswertes Schortens. Dabei wollen wir uns von dem Grundsatz „Stadt gestalten statt verwalten” leiten lassen. Das ist Aufgabe aller Bürger. Politik in der Kommune hat den Interessen der Bürger zu dienen, aber nicht nur den legitimen Interessen einzelner sondern der Gemeinschaft aller. Die aktive Gestaltung und nachhaltige Verbesserung des Lebens-, Arbeits-, und Wohnumfeldes der Bürgerinnen und Bürger in Schortens ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre. Nur so bringen wir unser Gemeinwesen voran. Dabei ist uns bewusst, dass dies vor dem Hintergrund der schwierigen Haushaltssituation und dem demographischen Faktor ein ehrgeiziger Anspruch ist. Die CDU steht allen Bürgern offen, zur Mitwirkung, zur Diskussion und zur fairen Auseinandersetzung.
Grundsätze
Die vorliegenden Leitlinien sind die Grundlage für die kommunalpolitische Arbeit der CDU in Schortens. Sie dienen gleichermaßen als Orientierung für den politischen Auftrag und als Grundlage, christdemokratische Ziele und Schwerpunkte transparent vermitteln zu können.
Wir bekennen uns ausdrücklich zu dem C in unserem Namen und damit zu den christlichen Werten, die unsere Kultur geprägt haben. Dazu gehören die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sowie das Prinzip der Subsidiarität. Subsidiarität in der Kommunalpolitik heißt für uns: Was Bürgerinnen und Bürger, Familie oder Vereine, Nachbarschaft oder Netzwerke leisten können, das sollen sie auch leisten. Wir wollen durch unsere Politik dazu beitragen, dass sie ihre Arbeit erfolgreich leisten können.
Schwerpunkte unserer Zielsetzung für Schortens:
S o z i a l e s
S t a d t p l a n u n g & B a u e n
W i r t s c h a f t & F i n a n z e n
T o u r i s m u s & K u l t u r
1. S o z i a l e s
Unser Ziel:
Eine familienfreundliche Stadt
Familienfreundlichkeit ist heute ein fundamentaler Standortvorteil und bestimmendes Element für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt wie Schortens. Die Familie ist die Basis unserer Gesellschaft. Eltern leisten mit der Erziehung ihrer Kinder einen unersetzlichen Dienst. Die Lebensbedingungen für Familien und Kinder stehen im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit. Deshalb wird die CDU Schortens alle Anstrengungen unternehmen, um Kinderbetreuungsangebote, Angebote für junge Familien und Jugendliche, den Erhalt und Ausbau unserer Schulen und ein gutes Miteinander der Generationen zu fördern. Damit wir gemeinsam dieses Ziel erreichen, brauchen wir die enge, vertrauensvolle und wirksame Zusammenarbeit von kommunalen Institutionen, freien Trägern der Jugend- und Familienarbeit, der Schulen und Kindergärten und einem ehrenamtlichen, bürgerschaftlichem Engagement in unserer Stadt. Diesen Prozess wollen wir im Rahmen unserer finanzpolitischen Möglichkeiten weiter voran treiben.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für die individuelle Lebensgestaltung einen hohen Stellenwert. Viele junge Familien, aber auch Alleinerziehende stehen hier heute aufgrund fehlender bzw. arbeitszeitgerechter Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder vor einem Problem. Die bestehenden Angebote reichen hinsichtlich ihrer Betreuungszeiten bei weitem noch nicht aus. Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Kinderhorte müssen flexibler auf die Arbeitszeiten der Eltern ausgerichtet werden. Mit dem von uns verabschiedeten Kinderbetreuungskonzept in der Stadt Schortens haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Unsere Betreuungseinrichtungen für Kinder verstehen wir als ein Ergänzungsangebot für die Eltern. Die Verantwortung der Eltern in der Erziehung ihrer Kinder kann hierdurch nicht ersetzt werden.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
- Kinderbetreuungsangebote zeitlich flexibler und damit bedarfsgerechter gestalten
- Schaffung weiterer Kinderkrippen- und Kinderhortplätze
- durchgängige Kinderbetreuung in Ferienzeiten sicherstellen
- Möglichkeiten zur betreuten Hausaufgabenhilfe schaffen
Jugend
Welche Zukunftsperspektiven Jugendliche entwickeln, ist eng mit ihren Sozialisationserfahrungen und aktuellen Lebensumständen in Familie, Schule und Freizeit verbunden. Vielfältige Faktoren wie die wirtschaftliche Situation, Bildungserfolge oder -misserfolge, das soziale Umfeld und hier im Besonderen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund beeinflussen die Zukunftsperspektiven Jugendlicher.
Soziale Ungleichheiten haben sich auch ins Familienleben eingenistet und wirken von hier aus in die anderen jugendlichen Lebenswelten hinein. Auch der Freizeitbereich ist betroffen. Nach der inneren Ablösung von den Eltern ist er für Jugendliche einer der wichtigsten sozialen Räume für die Selbstfindung und die Festigung der eigenen Persönlichkeit. Die Gleichaltrigen spielen in vielen Fragen des alltäglichen Lebens oft eine größere Rolle als die eigenen Eltern. In pädagogischer Perspektive sind sie zu mächtigen »Miterziehern« der Jugendlichen geworden, zumal über sie auch der überwiegende Kontakt zur Medienwelt läuft.
Ihre Zukunftsperspektiven sehen die meisten Jugendlichen als sehr unsicher an. Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für viele, besonders jedoch für chancenbenachteiligte Jugendliche ein Problem. Ihre Hauptsorge gilt der beruflichen Entwicklung, der Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz und damit auf einen Platz in der Gesellschaft. Hier ist zu beobachten das eine starke Orientierung an den sozialen Ressourcen im nahen Umfeld, ein Festhalten an der Gleichaltrigengruppe und der Familie statt findet. Angesichts unsicherer Zukunftsperspektiven vermittelt zunehmend die Familie Stabilität, Kontinuität und emotionalen Rückhalt.
Unser gemeinsames Ziel muss es sein gerade den chancenbenachteiligten Jugendlichen zu helfen, ihnen einen festen Platz in unserer Gesellschaft zu geben und damit ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Ebenso gilt es Jugendliche mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft zu integrieren in dem wir ihnen unsere gesellschaftlichen Werte und Normen aber auch unsere Kultur und Sprache näher bringen.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
- Schaffung von weiteren Jugendbereichen und Aufenthaltsmöglichkeiten
- Unterstützung der jugendfördernden Vereine
- Ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen fördern
- Schaffung von sinnvollen Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche; z.B. ältere Jugendliche helfen Jüngeren bei Hausaufgaben (Computerkurse, Nachhilfe etc.) oder anderen Problemen = Integration der Jugendlichen in die Gemeinschaft mit gleichzeitiger Verantwortungsübertragung
- Das Angebot in unserer Jugendwerkstatt erweitern
- Straßensozialarbeit stärken
- Das Jugendzentrum unserer Stadt als kommunikative und Hilfestellung gebende Anlaufstation stärken
Senioren
In einer alternden Gesellschaft kann man es sich zukünftig nicht mehr leisten, alte Menschen einfach an den Rand der Gesellschaft zu drängen. Es wird sehr deutlich, dass die Frage der älter werdenden Gesellschaft, die Frage der Gesellschaft des langen Lebens, des demografischen Wandels als Querschnitt betrachtet werden muss, egal um welchen Politikbereich es sich jeweils handelt. Die Tatsache, dass wir eine neue „Dritte Lebensphase” im Alter haben, birgt zugleich die Möglichkeit, dass zum ersten Mal in unserer gesellschaftlichen Entwicklung eine ältere Generation Potentiale, Kenntnisse, Know-how und Erfahrungswissen in bürgerschaftliches Engagement einbringen kann. Wenn wir uns die veränderten sozialen Strukturen anschauen sehen wir, dass sich familiäre Strukturen und Nachbarschaftsstrukturen zunehmend verändern und als festes soziales Netz wegbrechen. Wir sind im Interesse des Zusammenhalts unserer Gesellschaft darauf angewiesen, über bürgerschaftliches Engagement und Ehrenämter auch Verantwortung einzufordern. Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch Verantwortung für die Gemeinschaft und für andere.
Wir haben eine ältere Generation, die dazu bereit ist, die im Interesse ihrer eigenen Lebensplanung sinnvolle Aufgaben sucht, wo das, was man im Leben an Kenntnissen und Erfahrung erworben hat, sinnstiftend und nutzbringend eingesetzt werden kann. Das ist ein riesengroßer Gewinn für unsere Gesellschaft. Es geht explizit darum, menschliche Vielfalt als etwas Positives zu begreifen, in dem ein hohes Potenzial für gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung liegt. Die Integration älterer Menschen soll dazu beitragen, Minderheiten und marginalisierte Gruppen gesellschaftlich einzubinden, ohne dass sie ihre Eigenheiten verlieren oder aufgeben müssen. Gegenseitige Wertschätzung und Offenheit für andere Perspektiven lässt neue Ideen entstehen und ermöglicht im Idealfall einen Bewusstseinswandel. Eine altersgerechte Gesellschaft in der sich alle Generationen einbringen trägt diesem Rechnung.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
Senioren für ein ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt gewinnen für:
- Familienpatenschaften
- Betreuung von Kindern nach der Schule
- Hausaufgabenhilfe
- Unterstützung in der Jugendwerkstatt
Integration ausländischer Mitbürger
Auf kommunalpolitischer Ebene ergänzen sich wirtschaftliche und politische Interessen in einer Weise, die für den Bewusstseinswandel im Umgang mit gesellschaftlicher Heterogenität von Vorteil sein können. Das Fundament, auf dem die zukünftige Integrationspolitik aufbauen muss, ist das vorhandene Potenzial, also die Gesamtheit der Errungenschaften, Erfahrungen, Tätigkeiten und Kompetenzen aller Beteiligten zu nutzen und zu fördern.
Integration wird als gesamtgesellschaftliches und gesamtstädtisches Anliegen verstanden: d.h. die Gesamtheit aller Einwohnerinnen und Einwohner (Einheimische und Zugewanderte) müssen in den Prozess aufgenommen werden. Nur so wird der bewusste und respektvolle Umfang mit der Differenz garantiert. Soziale oder strukturelle Probleme dürfen nicht oberflächlich kulturalisiert und ethnisiert, geschlechtsspezifische Aspekte nicht ignoriert oder naturalisiert werden.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
Wir wollen eine Politik, die von den Gemeinsamkeiten aller Menschen in einer Stadt ausgeht, und dennoch gerade die vielen Unterschiede als wichtiges Entwicklungskapital für die Zukunft versteht. Es verlangt ein verändertes Selbstverständnis unserer Stadt in Bezug auf ihre demographische, ethnische und kulturelle Vielfalt.
- Alle Organe der städtischen Verwaltung sind im Rahmen vom Angebotsmanagement darauf auszurichten in ihrem Bereich die Zugänglichkeit der Leistungen zu überprüfen und diese auch auf die verschiedenen Bedürfnisse der Zuwanderungsbevölkerung auszurichten.
- Politische Teilhabe von Zuwanderinnen und Zuwanderen an der lokalen Demokratie fördern
- Förderung des bürgerschaftlichen Engagements unter der Bevölkerung mit Migrationshintergrund verbessern und dadurch die Voraussetzungen zur sozialen und politischen Teilhabe schaffen.
2. S t a d t p l a n u n g & B a u e n
Unser Ziel:
Erhöhung der städtebaulichen Attraktivität und Gestaltung des öffentlichen Raumes mit ökologisch nachhaltiger Orientierung
Schortens, eine Stadt mit einem lebendigem Stadtzentrum und liebenswerten Ortsteilen soll die Identifikation ihrer Einwohner und Besucher durch eine ansprechende, vielfältige städtebauliche Gestaltung fördern. Die Qualität unserer Innenstadt definiert sich über eine attraktive Funktionsmischung und die unserer Ortsteile über eine hohe Wohnqualität durch differenzierte Wohnangebote und gesunde Lebensverhältnisse. Um diese zu schützen, gehören die Auswirkungen unserer Tätigkeiten auf unsere Umwelt zu den Entscheidungsgrundlagen unseres politischen Handelns.
Städtebauliche Entwicklung
Für die CDU Schortens besteht auch weiterhin zwingend das Ziel der weiteren Aufwertung unseres Stadtzentrums durch städtebaulich-ästhetisch und funktionell gelungene Gestaltungen sowie einer möglichen Erweiterung und Erhöhung der Attraktivität als Wohn- und Gewerbestandort. Gerade im Hinblick auf den neuen Verlauf der B 210 ergeben sich diesbezüglich neue Möglichkeiten. Dabei ist der sinnvolle Umgang mit Leerstands- und Brachflächen und parallel dazu die Ausweisung von weiteren Flächen zur Bebauung für Schortens als wachsende Stadt unumgänglich.
Eine Konzentration der Bebauung auf ausgewiesene Orte und die Definition von Siedlungsschwerpunkten entspricht unseren Zielen einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung und denen der Raumordnung. Hierdurch können wir eine Zersiedelung der Landschaft vermeiden. Die besondere Verknüpfung von städtischer Lebensqualität und attraktivem Naturraum macht Schortens zu einem anziehenden Wohnstandort.
Die Siedlungsflächenentwicklung in Schortens soll sich weiterhin auf das Ordnungsprinzip „Innen- vor Außenentwicklung” beziehen und ebenso die komplexe Infrastruktur und sonstige geplante Ausbaumaßnahmen berücksichtigen. Die Entwicklung muss dabei die gewachsene Siedlungs- und Freiraumstruktur sowie die Erfordernisse der Wirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft und die der Erholung berücksichtigen. Gleichzeitig müssen die natürlich mit einander verbundenen Lebensräume in den Ortsteilen gepflegt und unterstützt werden.
Im Bereich des Wohnungsmarktes sollten sich die Ziele der Stadt Schortens in erster Linie an die Veränderung der derzeitigen Bestandssubstanz in qualitativer Hinsicht richten, denn um die Stadt langfristig lebensfähig zu erhalten und zu gestalten, sind Einwohner durch attraktive und bedarfsgerechte Wohnungsangebote im Bestand zu halten und neue zu gewinnen. Schortens muss weiterhin versuchen, gezielt die Wohneigentumsquote zu erhöhen, denn Eigentum fördert die lokale Bindung.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
Wie schon in den vergangenen Jahren weitgehend im Rahmen der Bauleitplanung praktiziert, sollen neue Wohngebiete nahe dem Kernbereich unserer Stadt erschlossen werden und nicht wesentlich zur weiteren räumlichen Flächeninanspruchnahme der Stadt beitragen.
- Beibehaltung der per Bebauungsplan ausgewiesenen Baugebiete und der bedarfsgerechten, stufenweisen Erschließung
- Preiswerte Bereitstellung von vorrangig innenstadtnahen Baulands
- Flächenverbrauch einschränken
- Förderung interkommunaler Gewerbegebiete
Verkehrsplanung
Unser Hauptziel ist die Erhaltung und bedarfsgerechte Sanierung der vorhandenen straßenseitigen Netzstruktur von Schortens. Das Straßennetz ist in seinem Bestand zu sichern und soweit auszubauen, dass es eine ausreichende Verbindungsfunktion innerhalb der Stadt und der Ortsteile gewährleistet.
Mit dem Planfeststellungsbeschluss für den neuen Verlauf der B 210 wird es für Schortens verkehrsinfrastrukturelle Veränderungen in der Form geben, dass eine neue Anbindung an die B 210 erfolgt und der Verlauf der Kreisstraße K 95, welche durch unser Stadtgebiet führt, verändert wird. Hierdurch werden bisherige Stadtstraßenteile Kreisstraße und umgekehrt Kreis- und Bundesstraßenteile Stadtstraße. Insgesamt wird das in unserer Verantwortung liegende Straßennetz größer.
Der innerstädtische Quell- und Zielverkehr muss zukünftig insgesamt flüssiger organisiert und der Durchgangsverkehr soweit wie möglich reduziert werden mit dem Ziel einer Minimierung der Lärm- und Schadstoffbelastung. Damit unsere Innenstadt sowohl als Wohnort als auch Versorgungszentrum attraktiv bleibt darf der individualisierte Verkehr in und durch die Innenstadt nicht erschwert werden. Hierzu sind Strategien für reibungslose Verkehrswege zu entwickeln, die den Bedürfnissen aller Bürgerinnen und Bürger, sowie Besuchern unserer Stadt gerecht werden.
Die Förderung des Fuß- und Fahrradverkehrs muss ein weiteres wesentliches Ziel der Verkehrsentwicklungsplanung in Schortens sein. Hierbei geht es vor allem um die Bereitstellung von gesonderten Anlagen für die Radfahrer im Sinne einer Angebotsplanung, die sich insgesamt zu einem geschlossenen Wegenetz zusammenfügen lassen. Gleichzeitig müssen Fuß- und Radwege aus der Stadt heraus als Verbindung zwischen den Ortsteilen und insbesondere zu den Erholungsgebieten der nahe gelegenen Umgebung weiter ausgebaut werden. Hierbei ist die Einbindung in überregionale Radwegenetze anzustreben.
Die Entwicklung des schienengebundenen Güterverkehrs wird mit Entstehung des Jade-Weser-Port drastisch zunehmen. Hierbei gilt es die Belastungen für Bürger und Umwelt erträglich zu gestalten.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
- Erstellen eines Verkehrsleitwegeplans für Schortens
- Eintreten für Lärmschutzmaßnahmen am veränderten Verlauf der K 95
- bestehende Radwege in unserer Stadt sicher gestalten
- kontinuierlicher Ausbau des Radwegenetzes zwischen den Ortsteilen und ins Umland
- sichere Schulwege gewährleisten
- Eintreten für Lärmschutzmaßnahmen am Industriestammgleis Accum
3. W i r t s c h a f t & F i n a n z e n
Unser Ziel:
Schortens – ein attraktiver Wirtschaftsstandort
Wirtschaftsförderung
Schortens muss durch eine bürgernahe Verwaltung, eine engagierte Bürgerschaft und ein kooperatives Unternehmertum eine aktive und nachhaltige Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik fördern. Dienstleistungs-, Gewerbe- und Tourismusstandorte müssen zu einer ausgewogenen Struktur verknüpft werden. Der Erhalt bestehender Arbeitsplätze, die Neuansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen müssen durch gezielte Projekte und Maßnahmen gefördert werden.
Hinsichtlich der Maßnahmen und Handlungsansätze im Wirtschafts- und Arbeitsmarktbereich unserer Stadt kommt es vor allem darauf an, das vorhandene lokale Potenzial zu ergänzen und fortzuschreiben. Eine aktive Wirtschaftsförderung und branchenspezifische Netzwerke führen zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze. Wir müssen eine aktive Politik für eine positive lokale Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung betreiben. Die in Schortens vorhandene Wirtschaftsstruktur, die Neuansiedlung und -gründung passender Betriebe und damit die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze müssen durch gezielte Maßnahmen unterstützt werden. Der Standort Schortens ist durch Erhalt der vorhandenen wirtschaftlichen Infrastruktur und durch Forcierung von Neuansiedlungen zu stärken.
Handwerk und Baugewerbe sind möglichst so zu unterstützen und zu fördern, dass ein der Nachfrage der Bevölkerung und der Wirtschaft angemessenes Leistungsspektrum erhalten und angeboten werden kann.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
- Verstärkte Wirtschaftsorientierung zur Unterstützung ansässiger Wirtschaftsträger und zur Förderung von Neuansiedlungen
- Begleitung von Existenz- und Unternehmensgründungen durch einen direkten städtischen Ansprechpartner
- Interkommunale Kooperation mit den Umlandgemeinden
Stadtmarketing
Durch das Stadtmarketing in Schortens eröffnet sich die Möglichkeit, die Stadt in möglichst vielen Belangen besser für die in ihr lebenden und arbeitenden Menschen zu gestalten. Dabei „lebt” der Stadtmarketingprozess von der Mitarbeit aller, für die er wiederum betrieben wird. Deshalb sind alle Bürger, Vereine, Verbände, Betriebe etc. aufgerufen, diesen Prozess mitzugestalten, sich zu beteiligen, sich einzumischen und ihre Meinung und Lösungsvorschläge mitzuteilen.
Im Rahmen des Stadtmarketing sollen die mit den Akteuren abgestimmten Gesamtzielsetzungen durch konkrete Maßnahmen mit dem Ziel der Aufwertung der Innenstadt umgesetzt werden. Wir wollen eine integrierte Politik, die ressort- und ebenenübergreifend alle zur Verfügung stehenden Instrumente und gesellschaftlichen Einrichtungen (Einzelhändler, Gewerbetreibende und weitere örtliche Wirtschaftsträger, Initiativen, Vereine, Kirchen, Bürger und weitere) unmittelbar in eine Lösungsstrategie einbezieht. Die Bündelung dieser Ressourcen ist die Voraussetzung für den Erfolg. Nur so können Bedürfnisse, Probleme, Chancen und Ziele ermittelt, analysiert und daraus politische und praktische Handlungsansätze formuliert werden.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
Schaffung von attraktiven Einkaufsbedingungen durch:
- Erlebnisvermittlung
- bequemes Einkaufen
- ansprechende Zugänglichkeit
- ansprechende Gestaltung von Geschäften und Öffnungszeiten
- Sonderaktionen und Veranstaltungen
- Einrichten eines gewerblichen Leerstandsmanagement
Finanzen
Die Konsolidierung unserer Finanzen in Schortens ist vorrangiges Ziel christdemokratischer Politik. Für uns steht dabei im Mittelpunkt einer soliden Haushaltspolitik die Begrenzung der Ausgaben der öffentlichen Hand auf das Wesentliche sowie der Verzicht auf eine erneute Schuldenaufnahme. Nur so erreichen wir mittelfristig einen ausgeglichenen Haushalt und langfristig die Verringerung unserer Verbindlichkeiten. Wir dürfen künftigen Generationen nicht die Lasten unseres heutigen Handelns aufbürden, sondern dürfen nur im Rahmen unserer heutigen finanziellen Ressourcen handeln.
Wir treten für einen konsequenten Sparkurs ein. Überall wo die private Hand Leistungen anbieten und übernehmen kann und es sich um keine hoheitliche Aufgabe handelt, sollte sich die öffentliche Hand zurück ziehen bzw. sich auf das Koordinieren dieser Leistungen beschränken.
Zum Sparen gehört für uns auch die Untersuchung unseres städtischen Verwaltungsapparates. Die Möglichkeiten der Bündelung von Aufgaben und des Abbaus von Redundanzen bis hin zur Auslagerung von städtischen Betrieben sollte geprüft werden um auch hier Einsparpotential identifizieren zu können.
Damit erhalten wir den Handlungsspielraum für künftige Generationen.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
- Keine Neuverschuldung
- Keine Steuermehrbelastung
- Leistungscontrolling der städtischen Verwaltung
- Privatinitiativen fördern
- Nur staatliche Hilfe zur Selbsthilfe
4. T o u r i s m u s & K u l t u r
Unser Ziel:
Schortens touristisch und kulturell über die Grenzen Frieslands hinaus bekannt machen
Die Förderung des sanften Tourismus bietet nicht nur Besuchern und Gästen Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten, sondern fördert auch ein positives Lebensgefühl unserer Bürger. Als Kleinstadt in zweiter Küstenlinie profitieren wir von den Nordseestrandtouristen im Wangerland und der Region Nord-West. Die Stärken unserer Stadt liegen im Tages-, Camping- und Radtourismus.
Wir besitzen ein hohes Potential an touristischer Attraktivität in schöner friesischer Landschaft mit kleinstädtischem Charakter. Mit unserem vielfältigen Angebot wie Campingplatz, Freibad, Freizeitbad, Klosterpark, Accumer Mühle, Regionales Umweltzentrum sowie ausgebauten Rad-, Reit- und Wanderwegen sind wir schon heute gut aufgestellt.
Das Bürgerhaus als unser kulturelles Zentrum in Schortens wird heute regelmäßig für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt und erfreut sich großen Zuspruchs, auch weit über unsere Stadtgrenzen hinaus. Das kulturelle Angebot dieser Einrichtung ist qualitativ einzigartig im Landkreis Friesland. Es gilt diese Stellung zu stärken und weiter auszubauen.
Gemeinsam mit Privatinitiativen wollen wir Schortens touristisch und kulturell weiter entwickeln. Dabei dürfen wir nicht in Konkurrenz mit Nachbarstädten und -angeboten treten, sondern müssen vielmehr entsprechende Bedarfslücken frühzeitig erkennen und Alleinstellungsmerkmale finden.
Das bedeutet für unsere Arbeit in Schortens:
- Bedarfsgerechte Erweiterung der Infrastruktur Bürgerhaus
- Intensive Vermarktung Bürgerhaus in der Region Nord-West
- Wiederherrichtung des Klosterparks als Kulturerbe
- Bedarfsgerechte Erweiterung von Angebot und Infrastruktur Aqua Toll / Waldfreibad
- Verbesserung der Infrastruktur Campingplatz und Erweiterung der Stellplatzanzahl
- Übernachtung mit kultureller Veranstaltung als Komplettangebot